Montag

Meine momentanen Gedanken:

Manchmal muss man sich von dem trennen, was nicht mehr zu einem passt. Manchmal bestimmt man selbst, manchmal das Leben. Ich habe ein bisschen gebraucht (fast 6 Monate haha) das zu akzeptieren und bin jetzt grad an einem Wendepunkt. Wohin es geht, weiß ich absolut nicht. Aber ich bin nicht mehr frustriert, sondern offen und freue mich auf alles was kommt. Ich bin schon öfter in meinem Leben in die Falle getappt, dass ich auf Veränderung & Besserung warte. Jetzt spüre ich, dass ich mit Selbstverantwortung voranschreiten muss.

Mein ADHS Termin ist leider erst im August, ich wünsche mir sehr, dass diese Tests und eine Diagnose mehr Klarheit bringen. Mich anzunehmen wie ich bin - das wäre schön. ADHS ist super komplex, intensiv und manchmal für andere gar nicht sichtbar. Die letzten Monate haben mich arg mit der Recherche dazu geprägt.

Früher habe ich mir immer gewünscht, dass ich irgendwann mal eine Familie habe, Kinder, einen Hund und dann bin ich “glücklich“. Doch, dass glücklich sein schon voll der falsche Ansatz für mich ist, weiß ich schon eine Weile. Ich möchte zufrieden sein. Als Kind habe ich nie beachtet, dass man ja auch beruflich und finanziell zufrieden sein muss bzw. sollte. An diesem Punkt bin ich grad. Genug Geld zum Leben, nicht nur überleben und dann auch mit dem Beruf an sich zufrieden. Gar nicht so einfach. Selbstständigkeit kann hart und anstrengend sein, aber diese Selbstbestimmung ist soooooo sexy und bringt so viel Seelenfrieden. Hab´s nie gemocht, Dinge und Arbeiten auszuführen, die für mich sinnlos schienen und nicht in meine Systeme passten. Jetzt kann ich pennen wann ich will, hingehen wo ich will, machen was ich will.

Alles hängt zusammen.

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